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Deo

Die Geschichte des Deodorants

Der Begriff Deodorant stammt aus dem lateinischen und bedeutet «Entriecher». Im Volksmund bezeichnet man ein Deodorant auch kurzum als Deo. Ein Deo wird zur Pflege des Körpers benutzt, vor allem unter den Achseln, um damit den unangenehmen Körpergeruch zu reduzieren. In der Fachsprache nennt man die Deo-Anwendung auch «Desodorierung».

 

Schon die alten Ägypter verwendeten Vorläufer der heutigen Deos. Damals wurden auch Duftbäder genommen und Körperhaare entfernt. «Tschermigitt» wurde in Ägypten als Deo benutzt. Diesen Stoff kannten bereits die Chinesen bei ihrer Deo-Schöpfung. Er enthielt Bitumen und verbesserte den Körpergeruch erheblich. Ebenfalls half die Anwendung nebst der eigentlichen Deo-Funktion, innere Entzündungen zu hemmen oder Blut zu stillen. Zusätzlich wurde abgeleitet, dass auch die Wasserqualität gesteigert werden konnte.

 

Selbstverständlich wurden auch in der Antike Parfüm-Öle und Deo eingesetzt. Auch hier ging es primär um die Reduzierung des unangenehmen Körpergeruchs mittels Deo-Stoffen.

 

Im 18. Jahrhundert wurde dann das Deo massgeblich weiterentwickelt. In Grasse wurde zudem die Parfüm- und Deo-Produktion verbessert. Anderswo entdeckte man die eindeutige Funktion der Schweissdrüsen. Von da an wusste man, dass die Schweissdrüsen Sekrete absondern, welche Bakterien enthalten. Diese Bakterien wiederum brauchten Wärme und Feuchtigkeit zum überleben. Fortan wurden Feuchtigkeitshemmer und Bakterizide in einer Kombination vereint und in der Deo-Erzeugung angewendet.

 

Im 19. Jahrhundert wurde dann die Ammoniaktinktur bei der Herstellung von Deo eingesetzt, welche jedoch teilweise zu Hautreizungen führte. Der eigentliche Erfinder des ursprünglichen Deodorant ist nicht bekannt. Man erzählt, die Vermarktung seiner Deo sei über das Kindermädchen gelaufen, so dass der Mann aus Philadelphia nie prominent wurde. Barnett Diserens erfand dann den ersten Roll-on-Deo. Man hatte zu jener Zeit die Ammoniaktinktur durch Aluminiumchlorid ausgewechselt. Aluminiumchlorid kommt noch heute in den meisten Deos zum Einsatz, so auch im beliebten a-per - Deodorant aus der Schweiz. 1965 wurde dann der Deoroller erfunden, welcher aber aufgrund des FCKW schon bald nicht mehr beliebt war.

 

Heutzutage gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Deodorant . Stark transpirierende Menschen, welche an einer Hyperhidrose leiden, benützen in den meisten Fällen so genannte Antitranspirante. Eines der erfolgreichsten Antiperspirant-Deos im deutschsprachigen Raum ist a-per! Es wird in der ganzen Welt gegen übermässiges Schwitzen angewendet. Es vermittelt seiner Kundschaft rundum ein Wohlgefühl: ohne lästiges Schwitzen unter den Achseln, an den Händen oder Füssen.

 

Heutige Deodorant sind aus folgenden Inhaltsstoffen zusammengesetzt:
  • Schweißhemmer
  • Geruchsabsorber
  • Keimhemmende Mittel
  • Enzyminhibitoren
  • Lösungsmittel
  • Stabilisatoren
  • Konsistenzverbesserer
  • Schaumverhinderer
  • Farbstoffe
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