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    Schwitzen

    Allgemeines über Schwitzen

    Der Begriff Schwitzen bezeichnet die Absonderung von sichtbarem Schweiss auf der Haut. Der medizinische Fachbbegriff lautet Diaphorese. Durch die Verdunstungskälte, die bei der Verflüchtigung des Schweisses entsteht, wird beim Transpirieren die Körpertemperatur gesenkt. Extremes Schwitzen wird als Hyperhidrose bezeichnet.
    Im menschlichen Körper befinden sich ungefähr zwei bis vier Millionen Schweissdrüsen. Die Aufgabe dieser Drüsen ist es, den Körper abzukühlen. Dieser Prozess tritt auf, wenn der Körper durch innere oder äussere Einflüsse überhöhter Hitze ausgesetzt ist. Pro Stunde und Quadratmeter Körperoberfläche können ca. 500 ml Schweiss abgegeben werden.
    Schweiss kann dann verdunsten, wenn der Wasserdampfdruck in der Luft tiefer ist als derjenige an der Hautoberfläche. Die Aussentemperatur hat nur einen geringen Einfluss auf den gesamten Prozess des Schwitzens.
    Der Flüssigkeitsverlust über die Atemluft kann als unvermeidbares physikalisches Phänomen betrachtet werden. Diese unsichtbare Schweissabsonderung dient der Hydrierung der Haut und ist sogleich auch für die Produktion des Säuremantels verantwortlich. Durch die Transpiration kann der Hautwiderstand reduziert werden. Wissenschaftler bezeichnen diese Tatsache als psychogalvanische Hautreaktion.

     

    Übermässiges Schwitzen/Hyperhidrose

    grch. (hypér) «noch mehr», (hidrós) «Schweiß»
    Unter Hyperhidrose versteht man die übermässige Schweissproduktion, welche lokal aber auch generalisiert auftreten kann. Das Gegenteil der Hyperhidrose ist die Anhidrose.
    Zirka ein bis zwei Prozent der Bevölkerung leidet an einer Hyperhidrose-Erkrankung. Bei diesem Krankheitsbild produziert der Körper unabhängig von Aussentemperatur oder vom Zeitabschnitt übermässig und unkontrollierbar viel Schweiss. Wissenschaftler sprechen von einer Hyperhidrose, wenn innerhalb von 5 Minuten 100 mg Schweiss in einer Achselhöhle produziert wird. Für Betroffene kann bereits eine geringere Menge Schweiss sehr störend sein und eine subjektive Einschränkung bedeuten.
    Das starke Schwitzen tritt hauptsächlich in den Achselhöhlen, an den Handflächen oder Fusssohlen auf (60 % aller Fälle). 40 % der Fälle sind an den Händen oder der Stirn zu verzeichnen. Sehr selten sind andere Körperstellen von übermässigem Schwitzen betroffen.
    Die lokale Hyperhidrose ist im Normalfall ein essentielles Problem. Dies bedeutet, dass keine andere Ursache als die Überaktivität der Schweissdrüsen zu verzeichnen ist. Eine Ausnahme bildet lediglich die örtlich begrenzte Schweissbildung aufgrund gustatorischer Reize beim Frey-Syndrom (Lucja Frey, Neurologin, 1889–1942, Lemberg). Die ist eine Fehlfunktion des Nervus auriculotemporalis.
    Eine generalisierte Hyperhidrose dagegen kann verschiedene Gründe als Ursache haben:
    • Körperliche Anstrengungen
    • Schwitzen während des Abfieberns
    • Hormonell bedingtes Schwitzen
    • Wechseljahre
    • Schilddrüsenüberfunktion
    • Unerwünschte Arzneimittelwirkungen
    • Chronische Infekte, Malignome
    • Kreislaufstörungen
    • Übergewicht
    • Psychische Probleme
    • Stress
    Vielfach können Ursachen und Symptome nur schwer voneinander getrennt werden. Eine Hyperhidrose kann schwerwiegende, soziale Probleme auslösen und dadurch auch psychische Erkrankungen verursachen. Ebenfalls kennt man das übermässige Schwitzen in der Nacht. Man spricht hier von einer nächtlichen Hyperhidrose. Mögliche Ursachen sind die Kollagenose oder eine Tuberkulose. Aber auch hier ist es schwierig, die Ursachen exakt zu eruieren. Kriterium einer nächtlichen Hyperhidrose ist sicherlich die Tatsache, dass in der Nacht regelmässig aufgestanden werden muss, um Wäsche oder sogar Bettlaken zu wechseln.
    Als Bromhidrose wird eine Schweissart bezeichnet, welche verhältnismässig übel riecht. Ursache ist eine Aminosäurestoffwechselstörung. Betroffene leiden nicht selten an hoher psychischer Belastung. Eine soziale Abgrenzung ist sehr oft die Folge.

     

    Behandlungsmethoden

    Natürlich gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das übermässige Schwitzen einzudämmen oder gar ganz zu vermeiden. Grundsätzlich werden die Schweissdrüsen deaktiviert oder die Schweisskanäle verdichtet. Ausser Deodorants oder Deos hilft auch:
    Unter Antitranspiranzien (Antiperspirant) werden chemische Mittel verstanden, welche bei der lokalen und äusserlichen Anwendung die Schweissbildung im behandelten Bereich hemmen. Es werden hauptsächlich Aluminiumchlorid-Verbindungen verwendet. Eines der erfolgreichsten Antiperspirant-Deos im deutschsprachigen Raum ist a-per! Es wird in der ganzen Welt gegen übermässiges Schwitzen angewendet. Es vermittelt seiner Kundschaft rundum ein Wohlgefühl: ohne lästiges Schwitzen unter den Achseln, an den Händen oder Füssen.
    • Leitungswasseriontophorese
    Hier werden Ionen aus dem Leitungswasser in die Schweissdrüsen gelenkt. Dies geschieht mittels Einsatz eines nachgiebigen Gleichstroms. Salze, welche im Wasser gelöst sind, zerfallen in kleine elektrisch geladene Teilchen, die so genannten Ionen. Eine Methode, welche anfänglich unter ärztlicher Begleitung geschieht. Später kann diese Behandlung auch zu Hause durchgeführt werden.
    • Botulinumtoxin A (Botox)
    Botox ist ein Gift des Bakteriums Clostridium botulinum. Dieses Toxin ist bekannt als Verursacher von Lebensmittelvergiftungen. Industriell hergestelltes Botox ist zur Reduzierung und Hemmung von nervlichen Reizen gedacht. Im Falle des übermässigen Schwitzens bedeutet dies die Unterbindung von Nervenimpulsen auf die Schweissdrüsen. Botox wird mittels Injektion unter das Hautfettgewebe eingespritzt.
    • Operative Verfahren
    In der Praxis werden zwei Verfahren von operativen Behandlungen angewandt. Einerseits werden die betroffenen Schweissdrüsen direkt entfernt, andererseits werden die Nervenfasern bei der Wirbelsäule durchtrennt. Dadurch werden die Impulse zur Schweissbildung in den Achselhöhlen, an den Händen und Füssen unterbunden. Die dadurch reduzierte Schweissbildung verlagert sich jedoch im Normalfall auf andere Körperstellen.
    • Innerliche Behandlung
    Mittels Anticholinergika kann die Übertragung der nervlichen Impulse auf die Schweissdrüsen wirksam unterdrückt werden. Diese Methode ist allerdings nicht frei von Nebenwirkungen und daher nur über einen kurzen Zeitraum anwendbar.
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